Erasmus+ an der Berufsschule Herzogenaurach

Kontakt:

Interessierte Schüler und Lehrer wenden sich bitte an die Erasmus+ Koordinatorin Nadine Sykora: n.sykora@sbs-herzogenaurach.de  

⇒Hier der Artikel aus dem Fränkischen Tag vom 09.05.2016.

 

⇒Hier der Artikel aus dem Lokalteil der Nordbayerischen Nachrichten vom 22.04.2016.

 

⇒Hier der Link zum Blog der Auszubildenden, die vom 13.03.-10.04.2016 in Bandon, Irland waren.

⇒Hier der Link zum Blog der Auszubildenden, die vom 02.04.-29.04.2017 in London, England waren.

 

Erasmus+ ist das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union. In Erasmus+ werden die bisherigen EU-Programme für lebenslanges Lernen, Jugend und Sport sowie die europäischen Kooperationsprogramme im Hochschulbereich zusammengefasst.
Erasmus+ ist mit einem Budget in Höhe von rund 14,8 Mrd. Euro ausgestattet. Mehr als vier Millionen Menschen werden bis 2020 von den EU-Mitteln profitieren. Das auf sieben Jahre ausgelegte Programm soll Kompetenzen und Beschäftigungsfähigkeit verbessern und die Modernisierung der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung und der Kinder- und Jugendhilfe voranbringen.
(Quelle: http://www.erasmusplus.de)

 

An dem Projekt können 28 EU-Staaten, Island, Liechtenstein, Norwegen, Türkei und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien teilnehmen.

 

In unserem Fall geht es darum, ausgewählten Schülern Mobilitätsprojekte in der Berufsbildung anzubieten. Mobilitätsprojekte sind organisierte Lernaufenthalte im europäischen Ausland in Form von beruflichen Praktika, Ausbildungsabschnitten und Weiterbildungsmaßnahmen.
Mobilitätsprojekte sind flexibel: Sie können so gestaltet werden, dass sie den Lernbedürfnissen der jeweiligen Zielgruppe entsprechen. Organisiert werden die Projekte von Einrichtungen der beruflichen Aus- und Weiterbildung, z.B. Unternehmen, Kammern oder berufsbildenden Schulen. Berufsbildungspersonal kann auch Aufenthalte auch zum Lehren und Ausbilden im Ausland absolvieren.
(Quelle: http://www.na-bibb.de/erasmus_berufsbildung/mobilitaet_in_der_berufsbildung.html)

 

 

 

Warum ist es wichtig Mobilitätsprojekte für Schüler anzubieten?

 

Internationale Berufserfahrungen sind immer häufiger Teil des beruflichen Anforderungsprofils. Auslandsaufenthalte in der beruflichen Aus- und Weiterbildung stellen eine hervorragende Möglichkeit dar, internationale Berufskompetenzen zu erwerben. Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Leitaktion "Lernmobilität für Einzelpersonen" im Programm Erasmus+ für die berufliche Bildung erhalten die Chance, relevante internationale Erfahrungen im Rahmen eines Mobilitätsprojekts zu erwerben.

 

 

Wer gehört zur Zielgruppe von Erasmus+ geförderten Projekten?

 

Zum einen sind das die Lernenden, also Personen in nichttertiären, beruflichen Aus- und Weiterbildungsgängen, wie zum Beispiel:

• Auszubildende

• Berufsschüler und -schülerinnen

• Berufsfachschüler und -schülerinnen

• Personen in formal geordneten Weiterbildungsgängen nach Landes- oder Bundesrecht (z.B. zum Meister/zur Meisterin, Staatlich Geprüften Techniker/Staatlich Geprüften Technikerin)

• Absolventinnen und Absolventen der genannten Bildungsgänge bis 12 Monate nach Abschluss

• Personen in der Berufsausbildungsvorbereitung, wenn der Bildungsgang auf eine sich anschließende Berufsausbildung angerechnet werden kann

 

Die Dauer eines Aufenthalt einer Mobilität von Lernenden muss zwischen 2 Wochen und 12 Monaten betragen.

 

Des Weiteren kann aber auch Bildungspersonal über Erasmus+ geförderte Auslandsaufenthalte beantragen. Damit sind Personen im Bereich der Berufsbildung gemeint, wie zum Beispiel:

• Ausbilderinnen und Ausbilder

• Lehrkräfte

• Berufsberaterinnen und -berater

• Leiterinnen und Leiter von Ausbildungseinrichtungen

• Personen, die für die Ausbildungsplanung, Personalentwicklung und die berufliche Orientierung zuständig sind.

 

Die Dauer des Aufenthalts bei Bildungspersonal muss zwischen 2 Tagen und 2 Monate liegen.

 

Auslandsaufenthalte für das Bildungspersonal werden gefördert zum Zweck des Lernens (z.B. berufliches Praktikum, Hospitation oder Jobshadowing, neue Technik lernen) und zum Zweck des Lehrens. Dabei soll die Mobilität Teil der Personal- und Organisationsentwicklung der Einrichtung sein und entsprechend begründet werden.

 

Weitere Infos unter: http://www.na-bibb.de/erasmus_berufsbildung/mobilitaet_in_der_berufsbildung.html

 

 

Erasmus+ an der Berufsschule Herzogenaurach:

 

Für die Berufsschule Herzogenaurach ist Studienrätin Nadine Sykora für Erasmus+ Projekte federführend. Durch eigene Auslandsaufenthalte war es ihr ein wichtiges Anliegen unseren Schülern die Möglichkeit zu geben, Erfahrungen im Ausland zu sammeln.

 

Den ersten Antrag für unsere Schule stellte sie 2015, welcher mit einer Fördersumme von 28.297,00 € bewilligt wurde. In Rahmen dieses Projektes haben 18 Schülerinnen und Schüler, die den Beruf des Industriekaufmanns erlernen und zusätzlich die Aufstiegsqualifizierung zum Fremdsprachenkorrespondenten durchlaufen, im April 2016 einen vierwöchigen Aufenthalt in Bandon, Cork, Irland absolviert. Die Partnerorganisation, die das Management des Aufenthalts in Irland übernahm, war European Career Evolution. Die Jugendlichen besuchten in dieser Zeit einen einwöchigen Sprachkurs und absolvierten anschließend drei Wochen Praktikum bei ortsansässigen Betrieben. Untergebracht waren die Teilnehmer bei irischen Gastfamilien.

 

Der Antrag für 2017 und 2018 wurde mit einer Gesamtfördersumme von 94.138,00 € von der NaBibb bewilligt. Für 2017 ist im April ein Mobilitätsflow nach London, England geplant. Als Partner haben wir uns dieses Mal für das ADC College in West-London entschieden. 30 Schülerinnen und Schüler, die die Berufe Industriekaufmann/-kauffrau, zum Teil mit der Zusatzqualifizierung zum Fremdsprachenkorrespondenten, und Kauffrau für Büromanagement erlernen, wurden als Teilnehmer für dieses Projekt ausgewählt, welches 28 Tage dauern wird. Die Schüler werden wieder einen einwöchigen Sprachkurs besuchen und anschließend drei Wochen Praktikum machen und in englischen Gastfamilien untergebracht werden.

 

Vom 18.03.-14.04.2018 werden 30 Azubis aus den Bereichen Büromanagement und Industrie erneut nach London reisen, um dort einen Sprachkurs beim ADC College und ein 3-wöchiges Praktikum in verschiedenen englischen Betrieben machen.

 

Für 2019 und 2020 werden wir mit je 30 Schülern selbiges Projekt in Dublin planen.

Interessierte Schüler melden sich bei der Projektkoordinatorin Nadine Sykora.

 

Für Einzelpersonen, die an Mobilitäten interessiert sind, gibt es über sog. Pool-Projekte die Möglichkeit sich für einen EU-geförderten Auslandsaufenthalt zu bewerben. Verschiedene Einrichtungen der Berufsbildung (wie z.B. Unternehmen, berufsbildende Schulen, Kammern) haben ihre Mobilitätsprojekte so geplant, dass sie offen sind für Bewerberinnen und Bewerber aus dem ganzen Bundesgebiet (Pool). Die Einrichtungen arbeiten bereits mit Partnern im Ausland zusammen und setzen Schwerpunkte im Projekt bezüglich der Inhalte, der Aufenthaltsdauer und der Bewerbungsvoraussetzungen. Sie führen ein Bewerbungs- und Auswahlverfahren durch.
Die Pool-Projekte gehörten bislang zum Programm LEONARDO DA VINCI im Programm für lebenslanges Lernen, seit 2014 ist der neue Programmname Erasmus+ Mobilität in der Berufsbildung.

 

Weitere Infos unter: http://www.na-bibb.de/erasmus_berufsbildung/mobilitaet_in_der_berufsbildung/pool_projektsuche.html

Staatliches Berufliches Schulzentrum

Herzogenaurach
Friedrich-Weiler-Platz 2
91074 Herzogenaurach
Tel:09132 8023
Fax:   09132 8024
Höchstadt a. d. Aisch
Tilman-Riemenschneider-Straße 3
91315 Höchstadt a. d. Aisch
Tel:09193 63520
Fax:   09193 635240

Information und Anmeldung

im Sekretariat der Berufsschule in Herzogenaurach
im Sekretariat der Berufsfachschule in Höchstadt

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