Erasmus + an der Berufsschule Herzogenaurach

Kontakt:

Interessierte Schüler und Lehrer wenden sich bitte an die Erasmus+ Koordinatorinnen Nadine Weißflog: n.weissflog(at)sbs-herzogenaurach.de und/oder Julia Reinhart: j.reinhart(at)sbs-herzogenaurach.de.   

NEU:

⇒Hier der Link zum Blog der Auszubildenden, die vom 07.04.-04.05.2019 in Dublin waren.

⇒Hier der Link zu unserem Beitrag bei den ErasmusDays 2018: https://www.na-bibb.de/presse/news/2018/erasmusdays-rueckblick-2018/

 

⇒Hier der Link zum Blog der Auszubildenden, die vom 18.03.-14.04.2018 in London, England waren.

⇒Hier der Link zum Blog der Auszubildenden, die vom 02.04.-29.04.2017 in London, England waren. 

⇒Hier der Artikel aus dem Fränkischen Tag vom 09.05.2016.

⇒Hier der Artikel aus dem Lokalteil der Nordbayerischen Nachrichten vom 22.04.2016.

⇒Hier der Link zum Blog der Auszubildenden, die vom 13.03.-10.04.2016 in Bandon, Irland waren.

 

Erasmus+ ist das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union. In Erasmus+ werden die bisherigen EU-Programme für lebenslanges Lernen, Jugend und Sport sowie die europäischen Kooperationsprogramme im Hochschulbereich zusammengefasst.
Erasmus+ ist mit einem Budget in Höhe von rund 14,8 Mrd. Euro ausgestattet. Mehr als vier Millionen Menschen werden bis 2020 von den EU-Mitteln profitieren. Das auf sieben Jahre ausgelegte Programm soll Kompetenzen und Beschäftigungsfähigkeit verbessern und die Modernisierung der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung und der Kinder- und Jugendhilfe voranbringen.
(Quelle: http://www.erasmusplus.de)

 

An dem Projekt können 28 EU-Staaten, Island, Liechtenstein, Norwegen, Türkei und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien teilnehmen.

 

In unserem Fall geht es darum, ausgewählten Schülern Mobilitätsprojekte in der Berufsbildung anzubieten. Mobilitätsprojekte sind organisierte Lernaufenthalte im europäischen Ausland in Form von beruflichen Praktika, Ausbildungsabschnitten und Weiterbildungsmaßnahmen.
Mobilitätsprojekte sind flexibel: Sie können so gestaltet werden, dass sie den Lernbedürfnissen der jeweiligen Zielgruppe entsprechen. Organisiert werden die Projekte von Einrichtungen der beruflichen Aus- und Weiterbildung, z.B. Unternehmen, Kammern oder berufsbildenden Schulen. Berufsbildungspersonal kann auch Aufenthalte auch zum Lehren und Ausbilden im Ausland absolvieren.
(Quelle: http://www.na-bibb.de/erasmus_berufsbildung/mobilitaet_in_der_berufsbildung.html)

 

Warum ist es wichtig Mobilitätsprojekte für Schüler anzubieten?

 

Internationale Berufserfahrungen sind immer häufiger Teil des beruflichen Anforderungsprofils. Auslandsaufenthalte in der beruflichen Aus- und Weiterbildung stellen eine hervorragende Möglichkeit dar, internationale Berufskompetenzen zu erwerben. Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Leitaktion "Lernmobilität für Einzelpersonen" im Programm Erasmus+ für die berufliche Bildung erhalten die Chance, relevante internationale Erfahrungen im Rahmen eines Mobilitätsprojekts zu erwerben.

 

Wer gehört zur Zielgruppe von Erasmus+ geförderten Projekten?

 

Zum einen sind das die Lernenden, also Personen in nichttertiären, beruflichen Aus- und Weiterbildungsgängen, wie zum Beispiel:

• Auszubildende

• Berufsschüler und -schülerinnen

• Berufsfachschüler und -schülerinnen

• Personen in formal geordneten Weiterbildungsgängen nach Landes- oder Bundesrecht (z.B. zum Meister/zur Meisterin, Staatlich Geprüften Techniker/Staatlich Geprüften Technikerin)

• Absolventinnen und Absolventen der genannten Bildungsgänge bis 12 Monate nach Abschluss

• Personen in der Berufsausbildungsvorbereitung, wenn der Bildungsgang auf eine sich anschließende Berufsausbildung angerechnet werden kann

 

Die Dauer eines Aufenthalts einer Mobilität von Lernenden muss zwischen 2 Wochen und 12 Monaten betragen.

 

Des Weiteren kann aber auch Bildungspersonal über Erasmus+ geförderte Auslandsaufenthalte beantragen. Damit sind Personen im Bereich der Berufsbildung gemeint, wie zum Beispiel:

• Ausbilderinnen und Ausbilder

• Lehrkräfte

• Berufsberaterinnen und -berater

• Leiterinnen und Leiter von Ausbildungseinrichtungen

• Personen, die für die Ausbildungsplanung, Personalentwicklung und die berufliche Orientierung zuständig sind.

 

Die Dauer des Aufenthalts bei Bildungspersonal muss zwischen 2 Tagen und 2 Monate liegen.

 

Auslandsaufenthalte für das Bildungspersonal werden gefördert zum Zweck des Lernens (z.B. berufliches Praktikum, Hospitation oder Jobshadowing, neue Technik lernen) und zum Zweck des Lehrens. Dabei soll die Mobilität Teil der Personal- und Organisationsentwicklung der Einrichtung sein und entsprechend begründet werden.

 

Weitere Infos unter: http://www.na-bibb.de/erasmus_berufsbildung/mobilitaet_in_der_berufsbildung.html

 

Erasmus+ an der Berufsschule Herzogenaurach:

 

Für die Berufsschule Herzogenaurach sind Nadine Weißflog und Julia Reinhart für Erasmus+ Projekte federführend zuständig. Durch eigene Auslandsaufenthalte war es ihnen ein wichtiges Anliegen den Schülern die Möglichkeit zu geben, Erfahrungen im Ausland zu sammeln.

 

Projekt 1:

Den ersten Antrag für unsere Schule stellte Frau Sykora 2015, welcher mit einer Fördersumme von 28.297,00 € bewilligt wurde. In Rahmen dieses Projektes haben 18 Schülerinnen und Schüler, die den Beruf des Industriekaufmanns erlernen und zusätzlich die Aufstiegsqualifizierung zum Fremdsprachenkorrespondenten durchlaufen, im April 2016 einen vierwöchigen Aufenthalt in Bandon, Cork, Irland absolviert. Die Partnerorganisation, die das Management des Aufenthalts in Irland übernahm, war European Career Evolution. Die Jugendlichen besuchten in dieser Zeit einen einwöchigen Sprachkurs und absolvierten anschließend drei Wochen Praktikum bei ortsansässigen Betrieben. Untergebracht waren die Teilnehmer bei irischen Gastfamilien.

 

Gruppe 2016:

 

 

Projekt 2:

Der Antrag für 2017 und 2018 wurde mit einer Gesamtfördersumme von 94.138,00 € von der NaBibb bewilligt. Im April 2017 und im März 2018 führten wir je einen vierwöchigen Mobilitätsflow nach London, England durch. Als Partner hatten wir uns für das ADC College in West-London entschieden. Insg. wählten wir aus vielen Bewerbungen 58 Schülerinnen und Schüler, die die Berufe Industriekaufmann/-kauffrau, zum Teil mit der Zusatzqualifizierung zum Fremdsprachenkorrespondenten, und Kauffrau für Büromanagement erlernen, für dieses Projekt aus, welches je 28 Tage dauerte. Die Schüler machten einen einwöchigen Sprachkurs und absolvierten anschließend ein dreiwöchiges Praktikum. Die Unterbringung erfolgte in englischen Gastfamilien.

 

Gruppe 2017:

 

Gruppe 2018:

 

Projekt 3:

Unser Förderantrag 2019/20 wurde mit einer Fördersumme von knapp 120.000,00 € bewilligt. Im April 2019 haben wir mit 29 Schülern aus dem Bereich Industrie, Büromanagement, Groß- und Außenhandel und Kinderpflege selbiges Projekt in Dublin durchgeführt. Auch dieses Mal war wieder das ADC College unser Partner.

 

Gruppe 2019:

Die geplante Mobilität nach Dublin im März/April 2020 musste leider wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. 31 Schülerinnen und Schüler hatten einen 4-wöchigen Aufenthalt vor sich, der aufgrund der Grenzschließungen und eingestellten Flüge infolge der Krise nicht stattfinden konnte.

 

Projekt 4:

Unser Antrag für 2020/21 wurde erneut bewilligt und umfasst verschiedene Aktivitäten. Zum einen geht es um zwei Schülerfahrten, zum anderen um Lehrermobilitäten.
Wir hatten vor Schüler*innen der Technikerschule im Juli 2020 zum ersten Mal für 2 Wochen nach Dublin zu schicken. Leider kam uns die Corona-Pandemie in die Quere und wir mussten die Mobilität absagen. Wir wagen einen zweiten Versuch im Juli 2021. Unser Partner wird die Twin Group Ireland sein.
Bezüglich der Lehrermobilitäten mussten alle zwischen März und Juli 2020 geplanten Aktivitäten wegen Corona storniert werden. Frau Weißflog verbrachte dann im August 2020 eine Woche auf Malta und besuchte den „Spice up your English Skills“ Workshop bei ETI in St. Julians. Einige weitere Lehrerinnen und Lehrer und Verwaltungspersonal werden 2020 bis 2022 nun hoffentlich in verschiedene EU-Länder reisen, um dort Sprachkurse zu absolvieren (z. B. auf Malta oder in Irland), andere werden Workshops besuchen oder Job-Shadowing/Praktika (z. B. in Spanien) machen. Wir haben unsere bewilligten Projekte um ein Jahr bis 2022 verlängert, um die wegen Corona ausgefallenen Mobilitäten nachholen zu können.


Projekt 5: 

Im Februar 2020 haben wir unseren nächsten Antrag für Auslandsaufenthalte für die Jahre 2021 und 2022 bewilligt bekommen. Dieses Mal stehen wieder die Mobilitäten für die kaufmännischen Azubis im Mittelpunkt.
Es wird zwei Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte für Schülerinnen und Schüler geben: 4 Wochen Malta im März/April 2021/22 oder 2 Wochen Athen im Oktober/November 2021.
Bedingung für die Bewerbung für Athen: Teilnehmer*innen müssen volljährig sein!
Sie werden die Möglichkeit bekommen, gemeinsam 2 Wochen in Athen, Griechenland zu verbringen und dort ein englischsprachiges Praktikum zu machen.
Hintergrundinfos: Athen ist eine sehr internationale Stadt die in den letzten Jahren zunehmend auf internationalem Niveau an Bedeutung gewonnen hat. Als fixes EU-Mitglied, dass die Herausforderungen der Finanzkrise bewältigt hat und als autonomer Staat positiv Richtung Zukunft schaut, erlebt Griechenland, und insbesondere Athen als “city-break destination”, derzeit einen stetig wachsenden Tourismusboom, mit Rekordzahlen die sich jährlich überbieten. Für englischsprachige Auslandspraktika bietet Athen ideale Voraussetzungen in den Bereichen Business Administration oder Gastronomie z. B. im Tourismus (Reisebüros, Hotels), der Schiffsindustrie/Außenhandel, bei international ausgerichtete Unternehmen oder neuen StartUps in den Bereichen Kultur, IT und allgemeine Dienstleistung. Englisch wird in Athen überdurchschnittlich gut gesprochen und wird von den Schülern als gemeinsame Kommunikationssprache in Praktikum und Alltag verwendet – eine Situation, die die Schüler auch im späteren Berufsleben wiedererkennen werden. Die Partnerorganisation heißt HostEd.
Die geplante Mobilität nach Athen im November 2020 musste leider auch wegen Corona storniert werden. Wir hätten gerne 15 Schüler*innen der Technikerschule und aus dem Bereich Büromanagement für 2 Wochen nach Griechenland geschickt.
Die anderen Auslandsaufenthalte werden uns nach Malta führen. Wir konnten die Organisation NSTS als Partner gewinnen. Sie werden uns einen Sprachkurs (eine Woche) anbieten und Praktika in maltesischen Betrieben organisieren (drei Wochen). Für diese Mobilität dürfen sich auch gerne minderjährige Schüler*innen bewerben!
Für 2021 sind 4 Wochen auf Malta für Industriekaufleute im März/April geplant. Bislang ist leider noch unsicher, ob die Mobilität stattfinden darf. Wir müssen die Durchführung vom Infektionsgeschehen abhängig machen.
Für 2022 ist die selbe Aktivität auf Malta geplant.
Interessierte Schülerinnen und Schüler für 2021/22 wenden sich bitte an die Erasmus+ Koordinatorin Nadine Weißflog: n.weissflog(at)sbs-herzogenaurach.de. Wir haben noch freie Plätze für 2021 (Athen) und 2022 (Malta und Athen).

 

Für Einzelpersonen, die an Mobilitäten interessiert sind, gibt es über sog. Pool-Projekte die Möglichkeit sich für einen EU-geförderten Auslandsaufenthalt zu bewerben. Verschiedene Einrichtungen der Berufsbildung (wie z.B. Unternehmen, berufsbildende Schulen, Kammern) haben ihre Mobilitätsprojekte so geplant, dass sie offen sind für Bewerberinnen und Bewerber aus dem ganzen Bundesgebiet (Pool). Die Einrichtungen arbeiten bereits mit Partnern im Ausland zusammen und setzen Schwerpunkte im Projekt bezüglich der Inhalte, der Aufenthaltsdauer und der Bewerbungsvoraussetzungen. Sie führen ein Bewerbungs- und Auswahlverfahren durch. Die Pool-Projekte gehörten bislang zum Programm LEONARDO DA VINCI im Programm für lebenslanges Lernen, seit 2014 ist der neue Programmname Erasmus+ Mobilität in der Berufsbildung. Weitere Infos unter: http://www.na-bibb.de/erasmus_berufsbildung/mobilitaet_in_der_berufsbildung/pool_projektsuche.html

 

 

Staatliches Berufliches Schulzentrum

Herzogenaurach
Friedrich-Weiler-Platz 2
91074 Herzogenaurach
Tel:09132 8023
Fax:   09132 8024
Höchstadt a. d. Aisch
Tilman-Riemenschneider-Straße 3
91315 Höchstadt a. d. Aisch
Tel:09193 63520
Fax:   09193 635240

Information und Anmeldung

im Sekretariat der Berufsschule in Herzogenaurach
im Sekretariat der Berufsfachschule in Höchstadt

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